Vierter Tag

Vierte Etappe

Campotosto – Assergi

Eine halbe Seeumrundung mit wundervollen Fotomotiven und ein dichter Laubwald erwarten uns heute

Am Morgen begrüßt uns die Sonne bei angenehmen Temperaturen. Eine kleine Startverzögerung wird von einigen genutzt die Räder etwas zu putzen, die Kette zu ölen und den Reifendruck zu überprüfen.

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Bei bestem Sonnenschein startet der Tag. Grund genug für ein Gruppenfoto.

 

Bei absoluter Windstille folgen wir der kurvenreichen Straße am See und umrunden ihn dabei. Die herrlichen gelben Blüten und die blaue Oberfläche des Sees n in Kombination mit der absolute Windstille lassen ein farbenfrohes und spiegelndes Fotomotiv entstehen, welches die Fotografen unter uns dazu zwingt alle paar Meter anzuhalten. Hinter jeder Kurve wartet ein neues Motiv auf uns.

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Gestern ist hier noch die Welt untergegangen. Heute weht kein Lüftchen.

 

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Tolle Reflexionen bieten reichlich Fotomotive auf der fast spiegelglatten Seeoberfläche.

 

Nachdem wir den See fast komplett umfahren haben verabschieden wir und von der Straße und schrauben und eine Hügelkette hoch. Irgendwann biegen wir rechts in einen Wald ein. Hier beginnt eine abwechslungsreiche und anstrengende Fahr/Schiebestrecke. Es muss wohl am Vortag auch hier stark geregnet haben, da der Boden deutliche Auswaschungen aufweist und immer noch recht nass ist. Ich versuche möglichst alles zu fahren da mir beim Schieben meine Achillessehne immer noch ein wenig weh tut. Lockerer Geröllboden und teilweise steile Passagen zwingen mich dann doch abzusteigen.

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Auf geht´s in den Wald, der immer dichter (und Denker) wird.

 

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Eine kleine Lichtung gibt Orientierung, dann geht´s im dichten Forst weiter bergauf

 

Der Wald wir immer dichter und dunkler und riecht wunderbar nach frischem Holz, Regen und dem Laub. Wir kommen an eine Runde Lichtung die uns mit warmen Sonnenstrahlen begrüßt. Hier liegt noch ein kleines Schneefeld aus dem Krokusse ihre Köpfe strecken.

Wir erreichen nun einen Gipfel, von dem aus wir auf den Lago Campotosto blicken können. Dieser Anblick zeigt uns, dass wir schon eine ganze Menge Strecke und vor allem Höhenmeter geschafft haben.

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Ein typisches „Wir waren da“ Motiv

 

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Marén gönnt sich ein wenig Ruhe abseits der Gipfelfoto-Session

 

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Um etwas Vorsprung zu haben fährt Marén schon mal los.

 

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Hinter den grünen Hügeln ändert sich das Landschaftsbild

 

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Wir biken hier über leuchtend gelbe Wiesen. Das Foto lässt kaum erahnen wie schwierig es zum Teil ist in diesem Gelände zu fahren

Nun geht es durch ein Tal weiter bergauf. Oben angekommen fahren wir direkt weiter zu unserem Mittags-Picknikplatz. Ursprünglich war hier ein Mittagspicknick geplant, allerdings hat der Mietwagen den Geist aufgegeben, so dass Richard, der Fahrer,  sich primär um Ersatz kümmern musste. Wir hatten zum Glück ein paar Müsliriegel dabei, um ein bisschen Energie zu tanken.

Als wir aufbrechen, hören wir in der Ferne  etwas was wie Schüsse oder Feuerwerk klingt. Diese Geräusche begleiten und einige Zeit bis wir dann sehen was die Ursache dafür ist. Offenbar fahren wir am Rande eines Militärübungsplatzes auf dem Soldaten das Schießen üben. Auf unserem Weg sitzen dann hin und wieder Soldaten unter Bäumen die die Zugänge zum Platz sichern. Ich möchte nicht mit den Soldaten tauschen in dieser Hitze.

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Einen tollen Überblick bietet dieser Weg

 

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Wildpferde und frei herumlaufende Kühe sind die einzigen Augenzeugen unserer Tour

 

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Ein Mountainbiker, der ohne Guide unterwegs war :)

 

Durch die fehlende Mittagspause ausgezehrt, haben wir nach einem Restaurant gesucht. Leider ist noch Vorsaison in Italien und wir wurden mit verschlossenen begrüßt.
Wir beschließen dann schnell zu unserem Tagesziel zu fahren.

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Heute leider geschlossen, kein Cappuccino, keine Coke :(

 

Über kleine rumplige Nebenwege durch ein Dorf gelangen wir an eine Hauptstraße die uns direkt zum Hotel Fiordigigli führt, unser heutiges Tagesziel. Auf der Terrasse genießen wir die ersten kühlen Getränke und der aufmerksame Kellner bring ein paar Brote mit Schinken und Käseplatte.

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Nur noch bis zur Seilbahn, dann ist es geschafft für heute.

Die Zimmer waren sehr schön und liebevoll gestaltet, so dass wir uns in der Nacht gut erholen konnten.

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