Dritter Tag

Dritte Etappe

Norcia –  Campotosto

Statt Castelluccio ist Norcia der Startpunkt unserer dritten Etappe


Da wir in Norcia starten müssen wir zunächst den Pass hoch, den wir am Vortag runter gefahren sind.

Dieser Pass würde unserer 1500 Höhenmeter Tagesetappe noch reichlich Höhenmeter aufbuchen. Daher entscheidet Gitta ein Taxi für uns zu rufen, während Richard die Bikes hoch zum Pass fährt. Einige der Gruppe sind eine Stunde früher losgefahren, da sie die Herausforderung suchen und den Pass auch ehrenhaft mit dem Rad bewältigen wollen. Meinen Respekt haben sie sich definitiv erradelt.

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Dieses Stück an Höhenmetern haben wir uns erspart. Norcia liegt im Hintergrund rechts

 

Wir hingegen sind hingegen froh dieses Stück Arbeit erspart bekommen zu haben und können es bergab ruhig angehen lassen. Unser Weg führt uns nun hinauf zum Forca di Presta auf 1534m. Hier oben, umgeben von grünen Hügeln steht mitten im Nirgendwo ein Gatter mit Kühen und Pferden umgeben von einigen Seen. Ein Konzert aus Kuhglocken und Muhen begleitet von seichten Froschgequake versüßt uns unsere kurze Pause.

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Frisch und ausgeruht geht es in die dritte Etappe

 

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Das verstehen wir unter artgerechter Haltung

 

Ich wundere mich nicht mehr warum hier beim Abendessen das Fleisch so gut schmeckt, wenn ich sehe dass die Rinder hier auf saftigen Wiesen weiden.

Auf schön befahrbaren Erd/Wiesenwegen geht es noch ein Stück hinauf, bevor wir über das Plateau des Monte Utero den Nationalpark Monti Sibillini verlassen. Wir kommen zur Mittagspause in Amatrice an. Die Kellner meinen es durchaus gut beim Portionieren der gleichnamigen Spagetti al Amatriciana so dass es uns schwer fällt so satt wieder aufs Bike zu steigen.

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Eine wundervolle Hügellandschaft

 

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Es geht ins nächste Tal hinunter

 

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Natürlich sind die Bikes auch City-tauglich

 

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Wir kommen zur Mittagspause in Amatrice an.

 

Es gilt nun die Kohlenhydrate der Nudeln gut in Aufwärts-Energie umzuwandeln. Wir befinden uns jetzt schon im Nationalpark Monti della Laga und Gran Sasso. Auf versteckten Wegen und Trails erreichen wir am Spätnachmittag den Lago Campotosto (1361m).

Wir können uns hier für 2 Wege entscheiden. Der Eine Teil der Gruppe fährt durch den „Dschungel“ mit üppiger Vegetation, der andere Teil kann dem Straßenverlauf folgen bis zum Tagessziel. Wir entscheiden uns für den Straßenverlauf und haben die Gelegenheit eine Cappuccino-Pause einzulegen in einem kleinen sehr netten Restaurant.

Wir folgen nun dem Seeufer während sich das obligatorische Nachmittagsgewitter um uns herum zusammenbraut und die Berge um den See in dichte Wolken hüllt. Wir schaffen es aber diesmal rechtzeitig den Ort Campotosto zu erreichen, in dem wir auf die „>Dschungelfahrer“ treffen und eine Pause einlegen, um den Regen abzuwarten.

Unter einem Partyzelt gegenüber einer kleinen Bar nutzen wir den Regenschauer um uns mit einem Cappuccino aufzuwärmen. Die Temperaturen sind in der Zwischenzeit schnell und stark gefallen.

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Natürlich gibt es auch heute ein obligatorisches Gewitter, wunderbar anzusehen

 

Nach einer halben Stunde können wir weiterfahren zu unserem Tagesziel: Ristorante & Pensione Serena. Im Gegensatz zu den einfach gehaltenen und wenig geheizten Zimmern ist das Abendessen wieder üppig und sehr schmackhaft. Auch hier werden wir mit familärer Gastfreundschaft empfangen.

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